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Statistik
25. Oktober 2017

Wer ohne Vater aufwächst, leidet ein Leben lang

Väter geben ihren Kindern Stabilität, Sicherheit und Schutz. Foto: pixabay.com
Väter geben ihren Kindern Stabilität, Sicherheit und Schutz. Foto: pixabay.com

Washington (idea) – Kinder, die ohne Vater aufwachsen, leiden ein Leben lang darunter. Diese Ansicht vertritt der Gründer der US-Organisation „Der perfekte Vater“ und der Online-Plattform encouragingDads.com (Väter ermutigen), John Finch (Dallas, Bundesstaat Texas). Er ist Autor des jetzt erschienenen Buches „The Father Effect“ (Der Vater-Effekt). Finch bezieht sich unter anderem auf statistische Erhebungen, wonach Kinder, die ohne Vater aufwachsen, fünfmal mehr gefährdet sind, Selbstmord zu begehen. Zudem sei es bei ihnen siebenmal wahrscheinlicher, dass sie von der Schule verwiesen werden als bei Altersgenossen, die mit Mutter und Vater groß werden. Die Wahrscheinlichkeit, eine Vergewaltigung zu begehen, ist demnach elfmal so hoch, und die, als Jugendlicher im Gefängnis zu landen, sogar 15-mal so hoch. „Ein Vater ist für ein Kind kein optionales Extra“, sagte Finch der Zeitung „Christian Post“ (Washington). „Egal, wie großartig eine Mutter ist, sie kann den Vater nicht ersetzen.“ Väter gäben ihren Kindern Stabilität, Sicherheit und Schutz. Finch ermutigte Männer dazu, ihren Söhnen und Töchtern zu zeigen, dass sie sie lieben. Leider werde gerade Jungen immer noch häufig beigebracht, dass Umarmungen etwas Weibliches seien. Das sei verkehrt: „Jedes Kind möchte geliebt und umarmt werden.“

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