Sonntag • 19. Mai
20 Jahre Hippokratische Gesellschaft Schweiz
30. April 2019

„Der Heiligkeit des Lebens verpflichtet“

Dr. med. Susanne Lippmann-Rieder engagiert sich für den Respekt der Heiligkeit des Lebens.
Dr. med. Susanne Lippmann-Rieder engagiert sich für den Respekt der Heiligkeit des Lebens.

Vor 20 Jahren hat sich Hippokratische Gesellschaft Schweiz (HGS), eine schweizweite Ärztevereinigung, gegründet. Sie arbeitet zum Lebensrecht regelmässig mit explizit christlichen Organisationen zusammen. „Im Hippokratischen Eid ist die Erhaltung des Lebens mit dem Tötungsverbot als wichtigstem Grundwert verankert. Als Ärzte wie auch als Christen sind wir der Heiligkeit des Lebens und dem Dienst am Nächsten verpflichtet“, beschreibt Dr. med. Susanne Lippmann-Rieder den Hintergrund dieser Gemeinsamkeit im Interview mit ideaSpektrum (18-2019). Sie ist Vizepräsidentin der Hippokratischen Gesellschaft und Psychiaterin und Psychotherapeutin. Unter anderem koordinierte sie das Ärztekomitee „Nein zur PID“, das sich gegen die Verankerung der Präimplantationsdiagnostik in der Bundesverfassung einsetzte. Die Ärztin trat mehrfach an Podien und zu Vorträgen unter anderem bei der EVP und der EDU auf.

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Anlass der Gründung vor 20 Jahren war der damals aufsteigende Druck zur Legalisierung der Euthanasie. „Sie wollten gemeinsam Bedrohungen der ethischen Grundlagen unseres Arztberufes und unseres Rechtsstaates entgegentreten“, beschreibt Susanne Lippmann-Rieder die Motivation der Gründer. Nebst diesem immer noch aktuellen Thema sieht sie auch in der allgemeinen Entwicklung des Gesundheitswesens zu einem Gesundheitsmarkt ein Problem. Rentabilität statt das Wohl der Patienten steht vermehrt im Fokus.

Zusätzliche Themenfelder, aber auch was Susanne Lippmann-Rieder zuversichtlich stimmt und wie Patienten aus ihrer Sicht positiv auf aktuelle Entwicklungen Einfluss nehmen können, lesen Sie im Wochenmagazin ideaSpektrum 18-2019.

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