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Gestörtes Verhältnis zu Alter und Tod in der Gesellschaft
11. Februar 2020

„Das Alter ist nicht unser Feind“

Markus Müller: „Die Zukunftsfrage ist entscheidend. Ist unser Leben im Kommenden verankert?“ Foto: idea/rh
Markus Müller: „Die Zukunftsfrage ist entscheidend. Ist unser Leben im Kommenden verankert?“ Foto: idea/rh

Berg TG (idea) - "Unsere Gesellschaft hat ein gestörtes Verhältnis zum Alter und zum Tod." Markus Müller (64) sagt dies nicht nur, er tritt der Störung entgegen. Wo immer er auftritt, was immer er schreibt - Heimpfarrer Müller verbreitet Hoffnung. Das kommt nicht von ungefähr. Mit 24 Jahren habe er sich gefragt: Was willst du für ein Mensch sein? Damals habe er sich entschieden, ein "Mensch der Hoffnung" zu sein, egal, was er einst beruflich tun werde.

Erzieher, Direktor, Heimpfarrer

Markus Müller studierte Heilpädagogik, Erziehungswissenschaft und Anthropologie. In Freiburg promovierte er in Behindertenpädagogik. Zunächst arbeitete e...

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