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Publizist Henryk Broder
27. Oktober 2019

Antisemitismus wird verwaltet wie die Armut

Der jüdische Publizist Henryk M. Broder. Foto: picture-alliance/Roland Weihrauch/dpa
Der jüdische Publizist Henryk M. Broder. Foto: picture-alliance/Roland Weihrauch/dpa

Berlin (idea) – Der früher geleugnete oder verharmloste Antisemitismus wird heute in Deutschland verwaltet wie die Armut oder der Alkoholismus. Diese Ansicht vertritt der jüdische Publizist Henryk M. Broder in der „Welt am Sonntag“. So gebe es in Bund und Ländern mindestens ein Dutzend Antisemitismus-Beauftragte. Ihre Aufgabe bestehe weitgehend darin, antisemitische Vorfälle zu erfassen, sich miteinander zu vernetzen und die Öffentlichkeit für das Problem „zu sensibilisieren“. „Was sonst sollen sie tun?“, fragt Broder.

Außerdem finde fast täglich irgendwo eine Konferenz über den „neuen Antisemitismus“ statt, der langsam in die Jahre komme. Derweil über...

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