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Blume
15. Mai 2019

Antisemitismus besteht nicht nur aus Gewalttaten gegen Juden

Der Antisemitismusbeauftragte der baden-württembergischen Landesregierung, Michael Blume. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg
Der Antisemitismusbeauftragte der baden-württembergischen Landesregierung, Michael Blume. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

Stuttgart (idea) – Antisemitismus betrifft nicht nur die vom Bundesinnenministerium im vergangenen Jahr registrierten 1.800 Gewalttaten gegen Juden. Vielmehr handelt es sich um ein weltweites Phänomen, das es seit Jahrtausenden in allen Gesellschaften gibt: nämlich die Vorstellung, dass hinter allem Übel in der Welt das Judentum stecke. Dieser Ansicht ist der Antisemitismusbeauftragte der baden-württembergischen Landesregierung, Michael Blume (Stuttgart). Beim Ökumenischen Presseclub, der am 14. Mai in Stuttgart tagte, sprach Blume vom „Mythos einer jüdischen Weltverschwörung“, der auch dann bestehen bliebe, wenn es überhaupt keine Juden mehr gebe. Als Beispiel nannte er den...

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