Mittwoch • 12. Dezember
Theater mit Livemusik im ICF St. Gallen
26. November 2018

„The Very Last Christmas“

Ein Theater des ICF St. Gallen nimmt (Über-)Lebensfragen auf. Foto: zvg
Ein Theater des ICF St. Gallen nimmt (Über-)Lebensfragen auf. Foto: zvg

St. Gallen (idea) – Die Story: Vier Jugendliche verbringen ihre Snowboardferien in einer Alphütte. Innerhalb der Gruppe, aber auch mit dem Hüttenwart kommt es immer wieder zu Spannungen und Konflikten. Bald beginnt es ununterbrochen zu schneien und ein heftiger Schneesturm zieht auf. Am Weihnachtsabend werden sie von einer riesigen Lawine begraben. Der gemeinsame Kampf ums Überleben beginnt. Werden dies ihre letzten Weihnachten sein? Es zeigen sich die wahren Probleme und Charaktereigenschaften der Einzelnen. Jeder verhält sich unterschiedlich in Bezug auf dieses Unglück und den vermutlich bald nahenden Tod. Der Hüttenwart, ehemaliger Pfarrer, ist enttäuscht vom Leben, desillusioniert. Er wandelt sich in dieser Krise jedoch zum aufopfernden, tiefgründigen Helfer und Helden der jungen Clique. Begleitet wurde dieses Theater von einer erstklassigen Live-Band, die passende, aktuelle Radiohits spielte.

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Reinhard Fust vom ICF St. Gallen schrieb das Skript und führte Regie bei diesem Theaterstück. Über 600 Besucher besuchten die vier Vorstellungen vom 23. bis 25. November 2018. Die Besucher zeigten sich begeistert von der Professionalität, aber auch von der Tiefe des Stücks: Die Zuschauer wurden förmlich emotional mit der Lawine selbst begraben und erlebten den Kampf ums Überleben hautnah. Eine Achterbahn der Gefühle – von Lachen bis Weinen – erlebte die Schicksalsgemeinschaft von Darstellern mit dem Publikum.

Erste Theater-Produktion des ICF St. Gallen

Das ICF St. Gallen hatte in den letzten Jahren Musicals vom ICF Zürich übernommen. Dieses Projekt war die erste Eigenproduktion in dieser Grössenordnung – über 35 Mitarbeiter haben sich ehrenamtlich voller Leidenschaft investiert. Es ist ihnen ein Anliegen, dass bei solchen Events Unterhaltung und Tiefgang einander die Hand geben. Die Besucher sollen durch die Aufführungen berührt und ermutigt werden. Das zentrale Element ist stets, dass Jesus Christus die Hoffnung für die Welt ist und diese Hoffnung soll auch in den Produktionen zum Ausdruck kommen. Obwohl das Stück nie predigend und die christliche Perspektive sehr niederschwellig vermittelt wurde, konnten insgesamt 33 Bibeln an interessierte Besucher kostenlos abgegeben werden. Nach jeder Aufführung konnten viele Feedbacks und positive Reaktionen ausgetauscht werden. Gott schien durch die Produktion viele Menschen tief berührt und ins Nachdenken gebracht zu haben. Einige kirchendistanzierte Besucher möchten nun in den folgenden Gottesdiensten, wo das Thema „Hoffnung“ des Stücks vertieft wird, dabei sein und mehr davon hören. (Autoren: ICF St. Gallen, idea/dg)

www.icf-sg.ch

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