Freitag • 17. August
John Eibner
09. August 2018

Neuer Geschäftsführer bei CSI

John Eibner löst Benjamin Doberstein als Geschäftsführer von CSI ab. Foto: zvg
John Eibner löst Benjamin Doberstein als Geschäftsführer von CSI ab. Foto: zvg

Der Stiftungsrat des Hilfswerks Christian Solidarity International Schweiz (CSI-Schweiz) hat Dr. John Eibner zum neuen Geschäftsführer ernannt. Eibner tritt die Nachfolge des langjährigen Geschäftsführers Benjamin Doberstein an, der weiterhin für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. John Eibner arbeitet seit 1990 bei CSI-Schweiz und ist für seinen Einsatz in umkämpften Gebieten international bekannt. Der schweizerisch-amerikanische Doppelbürger leitet die Arbeit von CSI in verschiedenen Konfliktzonen, die er auch regelmässig bereist: Syrien, Irak, früher auch Sudan und Bergkarabach.

ANZEIGE

Reaktion des Stiftungsratspräsidenten und des neuen Geschäftsführers

Herbert Meier, Stiftungsratspräsident von CSI-Schweiz, begrüsst die Wahl des neuen Geschäftsführers: „Mit Geschick und Hingabe hat John Eibner die Arbeit von Christian Solidarity International während der letzten drei Jahrzehnte stark und nachhaltig geprägt. CSI bleibt unter Eibners Führung den Gründungsprinzipien verpflichtet: Solidarität mit Christen in Bedrängnis und Einsatz gegen religiöse Verfolgung überhaupt.“

Eibner hat die neue Führungsposition bereits angetreten. „Zusammen mit allen Mitarbeitenden will ich auf der Tradition von CSI aufbauen: Unterstützung mobilisieren für gefährdete Christen und andere Bedrängte, die Umsetzung der UNO-Menschenrechtserklärung fördern und die Unabhängigkeit von CSI von einflussreichen Interessengruppen sicherstellen.“

Erfahrungen als Experte, Akademiker und Journalist

John Eibner promovierte in Geschichte an der University of London. Er ist seit langem publizistisch tätig. Zahlreiche renommierte Medien veröffentlichten Artikel von ihm, darunter The New York Times, The Times, The Independent und The Wall Street Journal. BBC strahlte Reden von ihm aus.

Auch Schweizer Medien zitierten Eibner als Experten, etwa die NZZ, Tages-Anzeiger oder SRF. Eibner hatte wiederholt die Gelegenheit, Parlamentsmitglieder und Bundesbehörden als Augenzeuge über die Situation an verschiedenen Brennpunkten zu informieren.

In den letzten Jahren organisierte Eibner die CSI-Vortragsreihe „Die Zukunft der religiösen Minderheiten im Nahen Osten“ mit Referaten ausgewiesener Expertinnen und Experten in Zürich, Bern, Genf und Boston. Die Referate wurden Anfang dieses Jahres publiziert (The Future of Religious Minorities in the Middle East, Lexington Books, 2018). Mehr dazu auf: www.middle-east-minorities.com

Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser fünf Tage kommentiert werden.