Mittwoch • 14. November
Mission
19. Oktober 2018

Neue Leitung bei WEC Schweiz

Das neue Leitungsteam: Michael Haller, Sharon und Kevin Mosimann (von li. nach re.) Foto: zvg
Das neue Leitungsteam: Michael Haller, Sharon und Kevin Mosimann (von li. nach re.) Foto: zvg

(idea) - Nach dem 70-Jahrjubiläum im Mai erfolgt bei WEC Schweiz am 1. November ein Wechsel in der Leitung. Das bisherige Leiterehepaar Michael und Gabriela Baltensperger übergibt die Aufgabe einem neuen Team. Nach siebeneinhalb Jahren Dienst bei WEC Schweiz übernehmen Baltenspergers eine neue Aufgabe innerhalb von WEC International. In Zukunft zeichnen sie sich gemeinsam mit einem weiteren Ehepaar für die Landesleiter der Felder von WEC in Europa verantwortlich. Sie werden strategisch im Gemeindebau und in der Aussendung von Mitarbeitenden tätig sein, Gemeinden ermutigen, den Missionsauftrag wahrzunehmen, und neue Felder und Dienste in Europa - wo es noch keine Gemeinden gibt - initiieren.

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Erstmals ein Team

"Um die wachsenden Leitungsaufgaben besser verteilen zu können, wurde von Anfang an ein Leitungsteam ins Auge gefasst", erklärt Kevin Mosimann. Die Teammitglieder sollen sich ergänzen. Michael Haller unterrichtet an verschiedenen Bibelschulen und ist mit vielen Gemeinden und Werken in der Schweiz vernetzt, darum wird er vor allem die Bereiche Repräsentation und Öffentlichkeitsarbeit in der Schweiz abdecken. Zudem vertritt er die Missionsleitung im Board der WEC-Bibelschule Cornerstone (Niederlande). Die Betreuung der Schweizer WEC-Mitarbeitenden wird in Zukunft von einem Member Care Team gewährleistet, dessen Leitung Sharon Mosimann übernimmt. Ihr Mann Kevin wird für die Bereiche Strategie sowie für die Korrespondenz mit dem internationalen WEC zuständig sein.

Die drei künftigen Leiter bringen eigene Missionserfahrung mit. Michael Haller wuchs als Kind von Bibelübersetzern in Kamerun auf und arbeitete zehn Jahre im Nahen Osten. Er ist verheiratet mit Monika und Vater von drei Kindern. Sharon Mosimann stammt ursprünglich aus Südkorea und lernte ihren Mann auf einer Bibelschule in England kennen. Zusammen setzten sie sich zehn Jahre unter Buddhisten in Südostasien im Bereich Gemeindebau ein. Ihre drei Kinder kamen in drei verschiedenen Ländern zur Welt.

Blick nach vorne

Wenn Gabriela und Michael Baltensperger auf ihre Zeit als Leiter von WEC Schweiz zurückschauen, dann sprechen sie von einem Privileg, bei den regelmässigen Auswertungsgesprächen zu erfahren, wie die über 100 Schweizer Langzeitmitarbeiter - rund um die Welt, wo es noch keine oder nur kleine Kirchen gibt - das Fundament für zukünftige Gemeinden legen. "Sie sind keine offiziellen Helden, aber Menschen, die sich ganz zur Verfügung stellen und offen sind, das zu tun, was Gott ihnen aufs Herz legt", so ihr Resümee. Es sei auch immer spannend gewesen, zu sehen, wen Gott beruft.

Kevin Mosimann ist überzeugt, dass ihrer Organisation die Arbeit nicht ausgehen wird. Ein Viertel der Menschheit hat bis heute keine Chance, wahre Jesus-Nachfolge zu erleben. "Darum wünschen wir uns Christen, die nicht nur darum bitten, dass Gott da ist, wo sie sind, sondern Gott eine echte Chance geben, sie dorthin zu führen, wo er sie haben möchte", sagt Mosimann. (Autorin: Helena Gysin)

www.wec-international.ch

 

 

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