Samstag • 25. Januar
Prix Diakonie
08. Januar 2020

Innovative Sozialprojekte im Thurgau ausgezeichnet

Die Sieger des Prix Diakonie 2020. Bild: zvg
Die Sieger des Prix Diakonie 2020. Bild: zvg

Weinfelden (idea/dg) „Café Grüezi, Sirnach“, „Sozialprojekt Bistro zur Alten Kaplanei, Frauenfeld“ und „Kinderprojekt Arche, Kreuzlingen“ heissen die drei Empfänger des ersten Prix Diakonie der Thurgauer Landeskirchen. Die beiden Landeskirchen überreichten ihnen je 3333 Franken, die von der TKB-Jubiläums-Stiftung gesponsert wurden. Damit würden die Kreativität und der Mut gestärkt, soziale Aufgaben mit innovativen Konzepten anzugehen. Nicht zuletzt solle mit diesem Diakoniepreis das diakonische Engagement der Kirchgemeinden, Seelsorgeverbände und kirchennahen Institutionen einer breiteren Öffentlichkeit vermittelt werden. „Die Kirche soll nicht nur die Verkündigung des Wortes sein, sondern auch Taten sprechen lassen“, erklärte Mathias Dietz, Diakon der evangelischen Kirchgemeinde Aadorf-Aawangen, der zusammen mit Judith Meier Inhelder, Geschäftsleiterin der Caritas Thurgau, die Preisverleihung moderierte.

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Das Kinderprojekt Arche mit verschiedensten Kinder- und Teenagerangeboten wurde vom ehemaligen Jugendarbeiter der Chrischona-Gemeinde Kreizlingen, Mathias Wegmüller, aufgebaut. Er leitet das eingenständige Werk in den Räumen der Chrischona. Der Verein Café Grüezi in Sirnach fördert Begegnungen zwischen Migranten und Einheimischen. Das Bistro Alte Kaplanei ist mit der katholischen Kirche verbunden möchte Menschen, welche nach psychischer Krankheit im Arbeitsmarkt vorübergehend nicht Fuss fassen können, befristete Arbeitsplätze in einem geschützten Umfeld und eine Tagesstruktur bieten – als Vorbereitung für den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Insgesamt waren 21 Projekte für den Prix Diakonie eingereicht worden.

In der Jury wirkten mit: Die SRF-Korrespondentin Henriette Engbersen, die Regionalverantwortliche des Bistums, Margrith Mühlebach, die beiden Kirchenratspräsidenten, Wilfried Bührer und Cyrill Bischof, Nationalrat Christian Lohr, Regierungsrat Jakob Stark und Kantonsrat Turi Schallenberg.

 

 

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