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Fachhochschule
16. März 2017

Debatte um neue theologische Hochschule in der Westschweiz

Saint Légier (kath.ch/ms) - Die Hochschule ist laut Bericht des Portals ref.ch als Ausbildungsstädte für Seelsorger von Freikirchen gedacht und strebt eine staatliche Anerkennung der Ausbildung an. Dass die Freikirchen ihre Pfarrerausbildung professionalisieren wollen, wird in den reformierten Landeskirchen anerkennend zur Kenntnis genommen.

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Auf weniger Verständnis stösst laut dem Bericht, dass sich reformierte Pfarrer bei der Konzeptarbeit für die Fachhochschule beteiligt haben und beispielsweise Jean-Claude Badoux, früherer Präsident der eidgenössischen Hochschule in Lausanne und des Synodalrats der reformierten Landeskirche der Waadt einer der Initianten war.

Die Unterstützung durch Mitglieder der reformierten Landeskirche wird als Ausdruck für den Unmut der eigenen Pfarrerausbildung angesehen. Der Weg zum reformierten Pfarramt führt in der Westschweiz einzig über einen universitären Masterabschluss in Theologie. Die rein wissenschaftliche Ausbildung ohne Praxisbezug zu Seelsorge und Gemeindeleben steht in der Kritik.

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