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Bischöfin
07. Januar 2019

Religionsfeindlichkeit der DDR ist im Osten bis heute spürbar

Die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann. Foto: EKM
Die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann. Foto: EKM

Magdeburg (idea) – Die feindliche Einstellung, welche die DDR-Regierung gegenüber Glauben und Kirche zeigte, ist im Osten Deutschlands bis heute spürbar. Diese Ansicht vertrat die Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Ilse Junkermann (Magdeburg), gegenüber dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR). Demnach sei es für sie bis heute „sehr erschreckend“, wie die SED mit ihrer Religionspolitik hier „ganze Arbeit geleistet“ habe. So zeigten sich diese Auswirkungen heute vor allem durch eine starke Konzentration auf das Hier und Jetzt sowie auf das Materielle und Erfahrbare. Es schmerze sie als Christin, wenn sie auf den Weihnachtsmarkt gehe und sehe: „Es ist ...

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