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Kirchenbund: Segen soll sich nach dem Staat richten
20. September 2019

Abschied von der evangelischen Verantwortung

Ziel ist, dass die Gottesdienste zu Dienstleistungen werden, auf die der Steuerzahler ein Anrecht hat. Und die Kirchen zu Eventagenturen, die unterschiedliche religiöse Bedürfnisse managen. Symbolbild.  Foto: Pixabay/Marcelo Bragion
Ziel ist, dass die Gottesdienste zu Dienstleistungen werden, auf die der Steuerzahler ein Anrecht hat. Und die Kirchen zu Eventagenturen, die unterschiedliche religiöse Bedürfnisse managen. Symbolbild. Foto: Pixabay/Marcelo Bragion

(idea) - Der Rat des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) empfiehlt den Abgeordneten der evangelischen Kantonalkirchen, dass ihre Pfarrer und Pfarrerinnen in Zukunft jede Gemeinschaft segnen sollen, die vom Staat als Ehe anerkannt wird. In ihren kantonalen Kirchengesetzen sollen sie regeln, unter welchen Umständen ein Verantwortungsträger einen solchen Segen aus Gewissensgründen verweigern kann. Damit dokumentiert der Rat, dass aus den evangelischen Kirchen der Freiheit nun endgültig Kirchen der Reglemente werden sollen.

Jeder Segen ist Gewissenssache

Bisher war und ist gesetzlich klar: Jeder Pfarrer und jede Pfarrerin darf jedes Begehren nach irgen...

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