Sonntag • 25. August
Nationaler Gebetstag in Brugg
02. August 2019

3000 Personen am 1. August zum Gebet versammelt

Nationaler Gebetstag 2019. Bild: Walter Stauffacher
Nationaler Gebetstag 2019. Bild: Walter Stauffacher

Brugg (idea/Livenet) - Rund 3000 Christen versammelten sich laut Angaben der Organisatoren zum nationalen Gebetstag am 1. August 2019 in Brugg. Unter dem Motto "Gemeinsam zum Wort" war speziell die Generation unter 30 Jahren eingeladen. Am Nachmittag fand eine spezielle Segnung für sie statt. Auch prophetisches Gebet für diese Generation wurde angeboten. Der Präsident von Gebet für die Schweiz, Hanspeter Lang, betonte in seiner Begrüssungsrede zum Tag auch die Zusammensetzung aus Juden- und Heidenchristen. Es sei wichtig, sich auszusöhnen, "sonst geht das Gebet nur bis zur Zimmerdecke". Neben der Aufforderung, sich ganz auf Gott auszurichten, rief Hans-Peter Lang zur Busse auf, "wo man anderen Dingen Raum gelassen hat". Jesus sei der Bräutigam, die christliche Gemeinde die Braut. 

ANZEIGE

 

Nicht länger Kompromisse leben

In seiner Predigt wandte sich Dave Brander an die Jugend. Er ist bei Gebet für die Schweiz für die Kommunikation zuständig. "Wir nehmen von der älteren Generation viel Segen mit, viel Gutes. Viel Vorarbeit. Aber auch Lasten und Sünden, die sie mit sich tragen. Altäre, die sie nicht heruntergerissen haben. Götzenbilder, die sie nicht zerstört haben. Kompromisse, die geschlossen wurden, mit denen wir nicht länger leben können. Deshalb müssen wir zurück zum Wort Gottes", erklärte er den Bezug unter den Generationen aus der Sicht der Jugend. Die ältere Generation habe sich auch am Wort Gottes ausgerichtet. Aber es könne für die junge Generation etwas anderes bedeuten als für die ältere. "Wir leben in einer anderen Zeit." Die Formen und Ausdrucksweisen könnten anders aussehen. "Bitte setzt uns dafür frei. Bitte segnet uns dafür! Bitte betet für uns, dass wir Altäre in unserem Leben herunterreissen können. Bitte betet für uns, dass wir zurück zum Wort Gottes gehen können", war seine Bitte an die ältere Generation. Zum Wort Gottes zu gehen, bedeute zu Jesus zu gehen, der das Wort Gottes ist.

Fahnenträger und Marsch der Jungen

Anschliessend folgte ein Marsch der jungen Generation zu einem der beiden auf dem Areal aufgestellten Kreuze. Voraus schritten Schofar-Bläser und Fahnenträger. Hier stellten sich die Fahnenträger wie ein Schutzschild im Kreis um die unter 30-Jährigen.

Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.